Im Vorfeld der Verbandsversammlung des Zweckverbands Wasserversorgung Hallertau am 18. Juni 2026 appelliert die Bürgerinitiative an die neu bestellten Verbandsräte, bei der Wahl des neuen Verbandsvorsitzenden ein deutliches Zeichen für einen echten Neuanfang zu setzen.
In einem Offenen Brief an die Mitglieder des Verbandsrats weist die Bürgerinitiative darauf hin, dass die derzeitige Situation des Zweckverbands aus ihrer Sicht einen grundlegenden personellen und strukturellen Neuanfang erforderlich macht. Der scheidende Verbandsvorsitzende habe die Lage selbst mit den Worten beschrieben, beim Zweckverband liege "kein Stein mehr auf dem anderen".
Nach Auffassung der Bürgerinitiative tragen die bisherigen Verbandsräte politische Mitverantwortung für die aktuelle Schieflage des Verbands. Deshalb würde die Wahl eines bisherigen Verbandsrats zum neuen Verbandsvorsitzenden aus Sicht der Initiative kein überzeugendes Signal für den notwendigen Neuanfang darstellen.
Die Bürgerinitiative erinnert daran, dass die/der neue Verbandsvorsitzende aus dem Kreis der insgesamt 41 Verbandsräte gewählt wird und somit grundsätzlich jeder Verbandsrat für dieses Amt kandidieren kann. Gleiches gelte für die Besetzung des elfköpfigen Werkausschusses, dessen Mitglieder ebenfalls aus dem Kreis der Verbandsräte bestellt werden.