Die Bürgerinitiative "Wasserversorgung Hallertau - Bürger für Transparenz" hatte den Bürgermeister von Mainburg um einen Termin gebeten, um ungeklärte Fragen zur Datenerhebung im Zusammenhang mit Sanierungsmaßnahmen des Zweckverbands Wasserversorgung Hallertau vortragen zu dürfen. Der Bürgermeister hat inzwischen mitgeteilt, dass er kein Treffen mit den Vertretern der Bürgerinitiative wünscht.
Eigentlich hätte man es sich denken können, weil der Terminkalender des Bürgermeisters offenbar ziemlich vollgestopft ist. Wer hat denn überhaupt die Ehre vom Bürgermeister persönlich empfangen zu werden? Diese Ehre wird zum Beispiel den Viertklässlern zuteil. Sie dürfen in das Büro des Bürgermeisters, dürfen sich in seinen Sessel setzen und Fragen stellen, z.B. was die Aufgabe eines Bürgermeisters ist. Am Ende wird ein Foto gemacht und jeder ist happy. Auch die Einser-Schüler werden jedes Jahr empfangen und mit dem Bürgermeister gemeinsam abgelichtet.
Und wer gehört noch zu den auserwählten Gruppen, die empfangen werden? Regelmäßig die Führung des Lions und des Rotary Clubs. Das sind internationale Organisationen mit Zentralen in Chicago.
Was hat dann die Bürgerinitiative erhofft? Eine Gruppe, die eben nicht international agiert, sondern nur eine lokale Organisation mit Zentrale in Walkertshofen ist und lediglich die Interessen von über 2000 Bürgern aus der Hallertau vertritt? So eine Provinzangelegenheit! Keine Chance!Enzi Schramm
Walkertshofen